Was kann das Tool
- 10 Fragetypen (u. a. Bewertungsskala, Matrix, Ranking, NPS, Kompetenzblock, Freitext) frei zu Abschnitten kombinierbar
- Zugang über anonyme Token-Links oder personalisierte E-Mail-Einladung inkl. Erinnerung
- „Speichern & Fortsetzen" während der Feldphase, Fortschrittsanzeige für Teilnehmende
- Auswertung unmittelbar nach Feldschluss: Mittelwerte, Verteilungen, Freitexte je Frage und Abschnitt
- Gruppenvergleiche nach Abteilung, Standort oder anderen Merkmalen, sofern die Gruppengröße die Anonymitätsschwelle nicht unterschreitet
- Auswertung direkt in der App, Rohdaten als Excel exportierbar
Für wen geeignet
- HR- und Personalentwicklungs-Verantwortliche, die eine Mitarbeiterbefragung intern statt über ein externes Institut steuern wollen
- Geschäftsleitung, die eine belastbare Datengrundlage für Entscheidungen statt eines Bauchgefühls sucht
- OE- und Change-Berater:innen als Baseline- oder Evaluationsinstrument in einem Mandat
- Betriebsrat/Personalvertretung als Partner bei der Festlegung von Anonymitätsschwelle und Fragebogeninhalt
Stärken
- Ergebnisse liegen direkt nach Feldschluss vor – keine wochenlange externe Auswertung
- Fragebogen frei gestaltbar statt aus einem starren Standardkatalog
- Eine gemeinsame Infrastruktur für Einladung, Anonymisierung und Auswertung über alle Befragungen hinweg
- Ergebnisse direkt mit Führung, HR und Betriebsrat diskutierbar, ohne zusätzlichen Aufbereitungsschritt
Grenzen – was es nicht kann
- Das Tool liefert Deskriptivstatistik (Mittelwerte, Verteilungen) – Ursachenanalyse und Interpretation der Zahlen brauchen fachkundige Einordnung, i. d. R. durch eine OE-Begleitung
- Die Ergebnisqualität hängt an der Fragebogenqualität; eine inhaltliche Prüfung der Items (Verständlichkeit, Redundanz, Verzerrungsrisiko) leistet das Tool nicht automatisch
- Wie jede Selbstauskunft unterliegen die Antworten einem Erwünschtheits-Bias – Befragte antworten tendenziell so, wie sie es für sozial erwartet halten, nicht notwendig deckungsgleich mit ihrem tatsächlichen Erleben
- Gruppenauswertungen unterhalb der eingestellten Anonymitätsschwelle (Standard: 5 Personen je Auswertungsgruppe, konfigurierbar) werden gesperrt oder zusammengeführt – kleine Einheiten erhalten dann keine gesonderte Auswertung
- Kein klinisches oder eignungsdiagnostisches Verfahren; nicht für Einzelfall-Personalentscheidungen konzipiert
- Kein automatischer Vorher-Nachher-Vergleich zwischen unabhängigen Befragungsprojekten – wiederkehrendes Monitoring mit Wellenvergleich ist die Aufgabe des Pulsmessers
- Mitbestimmung & Beteiligung: Mitarbeiterbefragungen können mitbestimmungspflichtig sein – den Betriebsrat oder die Personalvertretung frühzeitig einzubinden ist als Praxis-Empfehlung zu verstehen, nicht als Rechtsberatung
Wissenschaftliche Fundierung
Die Vollbefragung ist ein auf einzelnen Frage-Bausteinen (Items) aufbauender Baukasten ohne festgelegten Einzelfragebogen: Die enthaltenen Fragetypen und Themenfeld-Bausteine orientieren sich an gängigen Konstrukten der Mitarbeiterbefragungs-Praxis (u. a. Engagement, Führungsqualität, Zusammenarbeit, Kommunikation). Für spezialisierte, wissenschaftlich fundierte Diagnosemodelle stehen die eigenständigen Instrumente GOD und WMD zur Verfügung. Der Baukasten umfasst 10 Fragetypen; Umfang und Themenfelder sind je Projekt frei konfigurierbar. Detailliertes Methodenblatt auf Anfrage.
Auswertung im Tool
Auf Wunsch ergänzt eine KI-gestützte Interpretation (Anthropic Claude, mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO) die Zahlen um eine lesbare Zusammenfassung mit Stärken und Entwicklungsfeldern.